St. Magnus Schachtebich

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Aktuelle Informationen für Dienste in der Kirchengemeinde Schachtebich

Wissenswertes über St. Magnus Schachtebich

Kirche:

Kirchenbücher seit 1687
Kirchenbücher: seit 1804, bis dahin seit 1687 in Rohrberg

Baudaten:
1719 errichtet; 1892 Vermauerung der N- und S-Portale; Westeingang; 1900 Anbau der Sakristei, 1920 Innenausmahlung, 1949 Portalvorbau, 1996 Ausmahlung.

Weihe:
9. Oktober 1735 durch Weihbischof Christoph Ignatius von Gudenus, Erfurt;

Bau und Ausstattung:
Steinsichtiger dreiachsiger Saalbau mit dreiseitig geschlossenem Chor, Rundbogenfenstern und Dachreitern auf der W-Seite mit Schweifhaube und offener Laterne, an der S-Wand vermauerter ehemaliger hauptzugang des 18. Jh.; überdachter Zugang jetzt an der W-Seite. Innen bemahlte flache Decke mit Längsunterzug und W-Empore.

Flügelaltar:
Ende 15.Jh., barocke Rahmung 18.Jh., 1905 überfasst, rest. 1994/95: im Mittelschrein Heilige Sippe, in den Flügeln gemalte Szenen: Heimsuchung Mariens, Beschneidung Jesu, Geburt Christi, Anbetung der Hl. Drei Könige, am Tabernakel Figuren Johannes der Täufer und hl. Bernhard;.

Skulpturen:
2. Hälfte 15. Jh., reste von Flügelaltären: hll. Elisabeth, Dorothea, Valentin, Erasmus, Ursula(?), Ottilie, gefestigt 2003, hl. Bischof Nikolaus und Christophorus, rest. 1995/96;

Kanzel:
um 1700;

Taufstein:
1788;

Deckengemälde:
Norbert Krohmer, um 1928: Heilige Familie und Rosenwunder der hl. Elisabeth von Thüringen;

Grabstein:
am ehemaligen S-Portal, 1594.

Orgel:
Lothar Wetzel, Hannover, 1932.

Glocken:
Otto, Bremen, 1889(1); Petit & gebr. edelbrock, Gescher, 1924(1); Schilling, Apolda, 1963(1).

Quelle:
"Die Kirchen im Eichsfeld" Sonderausgabe anlässlich des Besuchs von Papst Benedikt XVI. am Eichsfelder Wallfahrtsort Etzeltsbach im Sept. 2011